über mich

Neunzehn58 Photographie

Jürgen Pagel
Fotograf & Autor

Philosophie


Inmitten des rasanten Alltags, in dem viele den besonderen Kick suchen, das Spektakuläre, auch oder vor allem in der Fotografie, geht leider der Blick für das Unspektakuläre, das Alltägliche, nahezu vollständig verloren - dabei sind es doch die leisen Momente, die alltäglichen Szenen, die unaufgeregten Details, die das wahre Leben widerspiegeln.


Eine zerknitterte Serviette, die nach einem genussvollen Essen daliegt, ein schattiges Fensterlicht, das sanft auf eine alte Holzbank fällt, oder die unscheinbare Geste eines Menschen im Vorübergehen – all das erzählt Geschichten, die wir oft übersehen. Ich finde, die Kunst liegt darin, das Unspektakuläre bewusst wahrzunehmen und es mit fotografischer Sensibilität einzufangen.


Gerade in der Reduktion, in der Einfachheit, offenbart sich eine stille Ästhetik, die nicht belanglos ist. Das Unspektakuläre ist ehrlich, authentisch und oft zutiefst berührend. Es fordert den Blick heraus, es lädt ein, sich Zeit zu nehmen, hinzusehen und die Schönheit im Gewöhnlichen zu entdecken.

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